Ölvergoldung


zaun

Die Technik der Ölvergoldung wird im Außenbereich, wie z. B. auf Grabsteinen, Kirchturmuhren, Wetterhähnen, Zaunspitzen und Skulpturen, angewendet.

Als Träger eignen sich Kupfer, Eisen, Stahl oder auch Kunststoffe. Um die spätere Vergoldung zu schützen, muss bei oxidierenden und rostenden Trägern der Untergrund mit einen bestimmten Lackaufbau beschichtet werden. Danach wird eine sogenannte Mixtion, die aus verschiedenen gekochten Ölen besteht, aufgetragen. Nach der ca. 12-stündigen Trocknungs-zeit kann das hochkarätige Blattgold angebracht und später mit einem sehr feinen Tuch poliert werden.

Eine Ölvergoldung hält etwa 30 Jahre den Verwitterungsprozessen stand. Diese im Gegensatz zur Polimentvergoldung eher matt erscheinende Vergoldung kann auch für dekorative Zwecke im Innenbereich eingesetzt werden.